Grusswort des Vorsitzenden

 

Holger zur Hausen
1. Vorsitzender

Im Jahr 2012 feierte das Zeppelin-Gymnasium mit seinem 100-jährigen Bestehen ein großes Jubiläum und auch der Verein der Ehemaligen hat in seinem 50-jährigen Bestehen einen Grund zum Feiern. Gegründet wurde der Verein der ehemaligen Lehrer und Schüler des Zeppelin-Gymnasiums (vormals Reformrealgymnasium) e.V. im Vorfeld des 50. Jubiläums des Zeppelin-Gymnasiums im Jahre 1962. Ziel des Vereins sollte sein (und ist es bis heute), Kontakte unter den Ehemaligen zu pflegen, das Zeppelin-Gymnasium ideell und materiell zu unterstützen und ein Denkmal für die in den beiden Weltkriegen gefallenen Schüler zu errichten. Das Denkmal wurde von Professor Yelin ausgeführt und befindet sich im Treppenhaus der Schule.

Bereits das 50. Jubiläum war ein großer Erfolg, wovon heute noch eine Festschrift Zeugnis ablegt – ebenso vom 75-jährigen Jubiläum im Jahre 1987. Die Schule wurde in all den Jahren tatkräftig unterstützt und damals zum Beispiel ein Sprachlabor eingerichtet. Ein solches Sprachlabor war zur damaligen Zeit der Inbegriff der modernen Fremdsprachenmethodik. Zwischendurch „schwächelte“ der Verein, wurde aber zum 75. Jubiläum des Zeppelin-Gymnasiums wieder zu neuem Leben erweckt. Er feierte sein Jubiläum groß in Liederhalle und Kursaal und erstellte eine umfassende Festschrift, die auch heute noch zu erwerben ist. Unter dem Vorsitz von Herrn Oberstudiendirektor Gindra wurde das Vereinsleben belebt, es fanden regelmäßig Vorträge statt. Der Verein förderte die Schule jährlich mit einem Betrag in Höhe von etwa 5.000 €. So konnten Computer, Video- und Digitalkameras angeschafft, der Skipool gesponsert und zahlreiche Geräte für Physik und die anderen Naturwissenschaften gekauft werden. Jährlich wird einer Abiturientin oder einem Abiturient der Preis des Vereins für gute Leistungen und soziales Engagement in Höhe von 250€ überreicht.

Dieser Tradition folgte der Verein auch unter dem Vorsitz von Herrn Weh, meinem Vorgänger als Schulleiter des ZG. Ein Großprojekt stellte die Renovierung des Bocksprungbrunnens dar, die Herr Weh mit großer Mühe und mit der Unterstützung nicht nur des Vereins noch kurz vor seinem Eintritt in den Ruhestand umsetzen konnte.

Die Tradition des Förderns soll nun auch unter meinem Vorsitz fortgeführt werden. Besonders ist mir daran gelegen, junge Mitglieder für die Sache des Zeppelin-Gymnasiums zu gewinnen, um uns auch in der Zukunft in die Lage zu versetzen,  Kindern in Stuttgart-Ost beste Lernbedingungen anzubieten.
Wir sind auf einem guten Weg.

Ihr

 

Holger zur Hausen